1885 Die Theatergesellschaft Unterägeri spielt nachweisbar im Gasthaus Kreuz. Dies ist im "Buch vom Lande Zug", als Festgabe der Zuger Zentenarfeier 1952 von der Gemeinnützigen Gesellschaft Zug herausgegeben, nachzulesen.
1909 Durch den Bau des Hotels Seefeld entstand in Unterägeri die "Theatergesellschaft Seefeld". So kam es, dass eine Zeit lang zwei Theatergesellschaften nebeneinander existierten.
1929 Die Kreuzgesellschaft schliesst den Vorhang für immer, ohne dass diese Gesellschaft je aufgelöst worden wäre.
1931 Die Theatergesellschaft Seefeld konstituierte sich wieder von neuem nach einem 2-jährigen Hotelumbau.
1939-1945 Während der Kriegsjahre, als viele Spieler in den Aktivdienst einrücken mussten, gab es einen Unterbruch im Theaterleben. Dieser wurde in den 40er Jahren von Fridolin Stocker, Lehrer und Regisseur, der selber Stücke schrieb und Theater spielte, mit Aufführungen des Arbeitervereins ausgeglichen.
1946 Die Theatergesellschaft Seefeld nahm ihre Tätigkeit unter der Regie von Josef Häusler, der ihr 26 Jahre treu blieb, wieder auf. Der Freund und Förderer des Theaters, Albert Zumbach, genannt "Papa Zumbach", der Besitzer des Hotels Seefeld, starb 1962, ohne das letzte Stück "Zäh Tag Gratisferie", das noch über die Seefeld-Bretter ging, zu sehen.
1963-1973 Als nun die Bühne nicht mehr benutzt werden konnte, schliefen die Theateraktivitäten ein.
1974 Mit der neuerstellten Schulanlage "Acher" stand die Aulabühne zur Verfügung und das Theater wurde wieder zu Leben erweckt.
1984 Zum 10jährigen Jubiläum wurde die Posse "Lumpazi Vagabundus" von Nestroy gezeigt.
1989 aus Anlass 175 Jahre Gemeinde Unterägeri und 15 Jahre Theatergesellschaft Unterägeri wurde "Katharina Knie" von Zuckmayer im Birkenwäldi als Freilichtspiel inszeniert. Dies war vorübergehend die letzte Regiearbeit von Beat Bürgi.
1991 Peter Lüscher führte bei fünf Produktionen Regie. Unter ihm wurden als Highlights "Arsen und Spitzehübli" und "E tolli Familie" aufgeführt.
1997 Vier Jahre, bis 2001, waltete das langjährige Mitglied Rita Müller-Gander als Regisseurin. Das Erfolgsstück “Drei Männer im Schnee” sowie auch die nächsten Produktionen lockten viele Besucher an.
2002 Mit dem Stück “Em Wagner sin Tenor” gab Beat H. Bürgi in der Saison 2002 als Regisseur erneut seinen Einstand.
2007 Mit dem Schwank "Alles erfunde", wurde erstmals ein ein Stück gewähltt, dass noch nie von einer Laienbühne aufgeführt wurde. Der Regisseur, Beat H. Bürgi, konnte alle dafür begeistern und damit auch den vielen jungen Laiendarstellern Mut zu neuem gemacht. Das Stück war ein Riesenerfolg. Neue Zuschauerbestmarke und Leserbriefe waren das Resultat des Mutes.
2010 Das theater unterägeri feiert seinen 125 Jährigen Geburtstag. Mit einem Freilichttheater als Geschenk für die Bevölkerung soll dieses spezielle Jahr über die Bühne gebracht werden. Das Organisationskomitee um Regierungsrat Joachim Eder und Regisseur Beat H. Bürgi beginnen mit der Planung.